Ein Quartier mit Haltung – geprägt von moderner Architektur, lebendigen Freiräumen und einem zukunftsorientierten Energiekonzept.
Wir freuen uns sehr: Die Grüne Mitte Brühl wurde mit dem renommierten Hugo-Häring-Preis ausgezeichnet. Für uns als Bauherr ist diese Würdigung eine besondere Anerkennung der gemeinsamen Arbeit aller Projektbeteiligten und unseres Anspruchs, Quartiersentwicklung ganzheitlich zu denken.
Die Hugo-Häring-Auszeichnung des BDA Baden-Württemberg steht für beispielhafte Bauwerke und die gemeinsame Verantwortung von Bauherrschaft und Architektur. Die Auszeichnung bestärkt uns in der Überzeugung, dass gute Quartiersentwicklung mehr bedeutet, als einzelne Gebäude zu errichten. Entscheidend ist, wie Architektur, Freiräume, Energieversorgung und das tägliche Leben zusammenwirken.
Ein grünes Zentrum für alle Generationen
Die Grüne Mitte Brühl verbindet unterschiedliche Wohnformen mit einem gemeinsamen Freiraumkonzept. Eigentumswohnungen, Penthäuser, Häuser und seniorengerechte Wohnungen schaffen ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Lebensphasen.
Im Mittelpunkt steht die Idee eines Quartiers, das Individualität ermöglicht und zugleich Gemeinschaft fördert. Private Rückzugsorte und gemeinschaftlich nutzbare Außenräume ergänzen sich. So wird aus einer Gruppe von Gebäuden ein zusammenhängender Lebensraum.
Außenanlagen: Freiraum, der Menschen zusammenbringt
Die parkartig gestalteten Außenanlagen sind ein prägendes Element der Grünen Mitte Brühl. Sie bieten nicht einfach Grün zwischen den Gebäuden, sondern schaffen unterschiedliche Orte für Begegnung, Spiel, Bewegung und Erholung.
Der Quartiershof lädt mit Spiel- und Bewegungsangeboten zum gemeinsamen Aufenthalt ein. In der zentralen Quartiersmitte bilden Bäume, naturnahe Spielelemente und Sitzmöglichkeiten einen Treffpunkt für die Nachbarschaft. Der Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten eröffnet Raum für gemeinsames Gärtnern und den Austausch zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern. Weitere Treffpunkte entlang der Wege ergänzen das Freiraumangebot.
Ein wichtiger Bestandteil ist die autofreie Gestaltung des Quartiersinneren. Sie schafft Raum für sichere Bewegungsflächen, mehr Aufenthaltsqualität und ein Wohnumfeld, in dem sich unterschiedliche Generationen begegnen können.
Die Grünräume leisten darüber hinaus einen ökologischen Beitrag: Dachbegrünungen und intensiv begrünte Außenbereiche unterstützen das Mikroklima, bieten Lebensraum für Insekten und helfen, Regenwasser zurückzuhalten.
Architektur: modern, vielfältig und auf das Wohnen ausgerichtet
Die Architektur der Grünen Mitte Brühl verbindet klare Gebäudeformen mit einer differenzierten Gestaltung. Unterschiedliche Fassadenmaterialien und Oberflächen sowie große Fensterelemente prägen den modernen Charakter des Quartiers. Die Architektur schafft helle Wohnräume und vielfältige Übergänge zwischen Innen- und Außenraum.
Gärten, Balkone, Loggien und großzügige Dachterrassen erweitern den privaten Wohnraum ins Freie. Unterschiedliche Grundrisse und Wohnformen tragen den Bedürfnissen von Singles, Paaren, Familien und älteren Menschen Rechnung. Barrierearme und teilweise barrierefreie Lösungen unterstützen eine möglichst selbstständige Nutzung in unterschiedlichen Lebenssituationen.
Die Qualität liegt dabei nicht nur im einzelnen Gebäude, sondern im Zusammenspiel des baulichen Ensembles mit den gemeinschaftlichen Freiräumen. Architektur und Landschaft werden als zusammengehörige Bestandteile des Quartiers verstanden.
Energiekonzept: gemeinsam versorgt, erneuerbar ausgerichtet
Ein weiterer wesentlicher Baustein ist die quartiersweite Energieversorgung. Ein eigenes Nahwärmenetz verbindet die Gebäude mit einer zentralen Wärmepumpenanlage. Diese stellt Wärme für die kalte Jahreszeit und Kühlung für die Sommermonate bereit.
Großflächige Photovoltaikanlagen auf den Dächern erzeugen erneuerbaren Strom. Eine gut gedämmte Gebäudehülle reduziert den Energiebedarf. Hinzu kommen extensive Dachbegrünungen, die sich mit der Photovoltaiknutzung verbinden lassen, sowie Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge.
Das Konzept betrachtet Energieeffizienz nicht als Einzelmaßnahme, sondern als Zusammenspiel von Gebäudehülle, Wärmeerzeugung, erneuerbarer Stromproduktion und gemeinschaftlicher Infrastruktur. Damit wird das ganzheitliche Energiekonzept zu einem integralen Bestandteil der Quartiersplanung.
Hugo-Häring-Auszeichnung: Anerkennung für ein gemeinsames Werk
Die Auszeichnung ist für uns als Bauherr eine große Freude. Sie würdigt das Zusammenspiel vieler Disziplinen und die gemeinsame Arbeit an einem Projekt, das Architektur, Freiraum und Energieplanung miteinander verbindet.
Unser besonderer Dank gilt allen beteiligten Architekturbüros Baufrösche aus Kassel und BilgerFellmeth aus Frankfurt sowie BierbaumAichele aus Mainz für die Landschaftsarchitektur und allen Fachplanenden, ausführenden Unternehmen und Projektpartnern sowie der Gemeinde Brühl für die Zusammenarbeit.
Die Grüne Mitte Brühl steht für unseren Anspruch, nicht nur Wohnraum zu schaffen, sondern ein Quartier mit Identität, Freiraumqualität und langfristiger Perspektive. Der Hugo-Häring-Preis ist dafür eine besondere Bestätigung.



